Zauberkunst

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1. Hausaufgabe, 1. Klasse

 

1) Erkundige dich über Zauberstabhölzer und zähle mir 5 davon auf.

Beinahe jedes Holz kann für Zauberstäbe verwendet werden. Allerdings gibt es auch einzelne Stäbe, die aus anderen Materialien, wie z. B. Elfenbein gefertigt wurden. Das Holz spiegelt häufig bestimmte Eigenschaften wider, so gilt z. B. Linde als ideal für "weiche" Zauber, Mammutbäume oder Eichen sind für "robuste Zauberei" besonders geeignet, während zarte Gewächse wie Haselsträucher für besonders filigrane Arbeit verwendet wird. Da der Zauberstabmacher auf der Suche nach den Kernen der Stäbe weit herumreist, ist es für ihn auch ein Leichtes, exotische Hölzer zu besorgen, weshalb auch in Europa zuweilen Palmgewächse, Mangroven oder arktische Birken in Zauberstäben zu finden sind. Gängige und/oder bekannte Hölzer sind u. a.:

a) Elderbaum (Holunder): Holz des legendären Elderstabes, der angeblich unbesiegbar sein soll.

b) Stechpalme: Sehr selten verwendet, Holz von Harry Potters Zauberstab

c) Weide: gut zu verarbeiten, Holz von Lily Potters Zauberstab

d) Eiche: robustes Zauberholz für solide Arbeit, Holz von Hagrids Zauberstab

e) Weißdorn: wurde u. a. für Draco Malfoys Zauberstab verwendet

 

2) Welche Tierwesen bewachen die Zauberstabbäume?

Zauberstabbäume werden von Bowtruckles bewacht. Sie sind etwa 20 cm groß und kommen vorrangig in Westengland, Süddeutschland und Skandinavien vor. Dank ihrer holzartigen Tarnung sind sie für Muggel nicht zu erkennen. Ein Zauberstabmacher muss sich vor Bowtruckles in acht nehmen, da ihre messerscharfen Klauen schwere Verletzungen zufügen können, wenn "ihr Baum" angeschnitten wird. Allerdings kann man sie mit kleinen Geschenken in Form ihrer Leibspeisen (Holzläuse, Feeneier, Insekten, Larven) ablenken.

3) Finde heraus, welcher Teil von folgenden Magischen Wesen als Zauberstabkern benutzt wird: Einhorn, Drache, Veela, Thestral

a) Einhorn: Von Einhörnern wird ein Schweifhaar verwendet. Der Zauberstabmacher muss dabei sehr vorsichtig und schnell sein, um das Haar herauszuzupfen. Mit etwas Glück kann er es auch in den Wäldern finden, in denen Einhörner leben, da die Haare gelegentlich an Sträuchern und Ästen hängen bleiben. Ein wirklich guter Zauberstabmacher wird aber ein "selbst-gezupftes" Haar dem gefundenen immer vorziehen, da er nur so weiß, von welchem Tier das Haar wirklich stammt.

b) Drache: Von Drachen werden die Herzfasern verwendet. Dies bedeutet natürlich, dass der Drache getötet werden muss. Zauberstabmacher würden in der Regel aber nie einen Drachen töten, nur um an seine Herzfasern zu gelangen. Allerdings sterben Drachen zuweilen bei Kämpfen untereinander oder mit anderen Zauberern. Ereilt den Zauberstabmacher die Nachricht über den Tod eines Drachen, muss er schnell zum Ort des Geschehens apparieren, um an die begehrten Herzfasern zu gelangen.  Diese reichen dann aber für mehrere Zauberstäbe aus.

c) Veela: Die Kopfhaare von Veelas werden nicht von allen Zauberstabmachern verwendet, da die Stäbe dadurch recht eigenwillig werden. Von allen gängigen Zauberstabkernen ist das Haar der Veela wohl am einfachsten zu beschaffen, sofern man die Veela dazu bewegen kann, es freiwillig zu geben. Es ihr gegen ihren Willen auszuzupfen, beschwört leicht den Zorn der Veela herauf, was für den Zauberstabmacher zu ernsten Schwierigkeiten führen kann.

d) Thestral: Von Thestralen können theoretisch ebenso wie beim Einhorn die Schweifhaare als Zauberstabkern verwendet werden. Dies setzt natürlich voraus, dass der Zauberstabmacher Thestrale auch sehen kann, also bereits zuvor "den Tod gesehen hat". Bislang ist nicht bekannt, dass Thestralhaare Verwendung in der Zauberstabherstellung gefunden haben, womöglich, weil ihre Zauberkraft ebenfalls von dem Umstand abhängen könnte, ob der Zauberer, der den Stab benutzt, ebenfalls den "Tod gesehen hat". Da Thestrale aber ebenfalls mächtige Magiewesen sind, kann davon ausgegangen werden, dass Stäbe mit ihrem Haar im Kern durchaus große Zauberei hervorbringen können.

4) Wie  wäre dein idealer Zauberstab aufgebaut? (Holz, Länge, Kern)

Das Holz meines Stabes sollte meine Herkunft widerspiegeln oder aber durch Aussehen oder Mythologie zu mir passen. Dementsprechend wäre das Holz einer schottischen Kiefer (Herkunft) denkbar, da es für mich eine enge Verbindung zu meiner Heimat unterstreicht. Das Holz der Blutbuche soll angeblich gerade für dunkle Magie unterstützend wirken, was meinem Charakter entspräche. Zu meinem Auftreten würde optisch das schwarze Akazienholz passen, zudem ist es besonders hart und unnachgiebig - ebenfalls passend zu meiner Person.

Die Länge spielt für mich nur eine untergeordnete Rolle, allerdings bevorzuge ich in der Handhabung lange und eher schlange Stäbe, wie sie für komplexe und elegante Zauberei verwendet werden.

Der Kern hängt in erster Linie vom Zauberstabmacher ab. Von den besonders gängigen Kernen würde ich am ehesten die Phönixfeder bevorzugen, da sie im Gegensatz zum sanfteren Einhornhaar feuriger und temperamentvoller ist, allerdings nicht so unberechenbar und ungestüm wie ein Kern aus Drachenherzfasern. Es heisst, dass auch der Stachelsplitter von Mantikoren als Zauberstabkern geeignet ist, da Mantikore aber nahezu unbesiegbar sind, findet dieser Kern selten bis nie Verwendung. Für mich wäre er der ideale Bestandteile, da Mantikore einerseits sehr intelligent sind, aber auch düster und gefährlich. Ein Kern von einem Mantikor würde meinen Zauberstab zu etwas wirklich Besonderem machen.

 

 


 

2. Hausaufgabe, 1. Klasse

 

1. Fasse in eigenen Worten noch einmal zusammen, worauf man beim Zaubern achten muss. Gehe auf alle besprochenen Zauberfehler ein.

Für alle Zauber gelten die gleichen Grundregeln. Allerdings müssen bei fortgeschrittener Magie darüber hinaus noch weitere Aspekte bedacht werden, damit der jeweilige Zauber korrekt ausgeführt werden kann - jedoch darf von den Grundregeln auch weiterhin nicht abgewichen werden:
Zunächst einmal ist es wichtig, die Zauberformel korrekt auszusprechen und zu betonen. Bei ungesagten Zaubern darf man diesbezüglich nicht nachlässig werden und muss die Worte "klar und deutlich denken". Besonders bei komplizierteren Zaubersprüchen kann dies ein Problem darstellen, man denke dabei z. B. an "Wingardium Leviosa" oder "Expecto Patronum". Es ist bei derart komplizierten Worten sinnvoll, ihre Aussprache zunächst ohne Zauberstab zu üben. Schon eine leichte Verfremdung der Worte oder eine falsche Betonung kann zu einer unerwünschten Wirkung führen, die nichts mehr mit dem ursprünglich angestrebten Zauber zu tun hat.
Neben der korrekten Ausstabe der Formel ist auch die Zauberstabbewegeung entscheidend. Bei den meisten Zaubern ist eine gemäßigte, bedachte und geschmeidige Zauberstabbewegung von Nöten, bei den erst viel später gelehrten Kampf- und Verteidigungszaubern sowie bei Flüchen zuweilen auch schwung- und kraftvolle. In jedem Falle aber sollte sie beherrscht und kontrolliert ausgeführt werden, ein unberechenbares Herumfuchteln kann zu ebenso gefährlichen Reaktionen des Stabes führen wie beispielsweise auch ein wildes "Stochern" auf das Zielobjekt. Die Zauberstabbewegung kann auch "trocken", also ohne die  zugehörige Formel (achtung, wer ungesagte Zauber beherrscht, muss hier auch seine Gedanken zügeln!) oder mit einem kernlosen Holzstab geübt werden.
Zuletzt - und das sollte sich von selbst verstehen - ist darauf zu achten, dass man beim Zaubern ordentlich auf den gewünschten Gegenstand/ das Tier/ die Person zielt. Hierbei soll der Zauberstab immer eine gerade Verlängerung des Armes darstellen. Die senkrechte Haltung des Stabes ist nur dann sinnvoll, wenn ein allgemeiner, also nicht zielender Zauber (wie z. B. Lumos) angewandt wird. Die korrekte Zauberstabhaltung ist unabdingbar für ein sauberes Zielen, kann jedoch schnell und einfach erlernt werden.
Diese Grundregeln muss jeder Zauberer vollkommen verinnerlichen, insbesondere dann, wenn er sich an gefährlichere Sprüche wagt.  Unbedingt zu berücksichtigen ist selbstverständlich auch die Tatsache, die Wirkung eines Spruches zu kennen, bevor man ihn anwendet!
Beim Ausführen des Zaubers ist es immer entscheidend, sich auf das Ergebnis zu konzentrieren, um dieses zu optimieren. Wie bereits erwähnt, fordert die komplexere Magie noch weitere Grundlagen, zahlreiche Zauber können nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen (Konzentration auf bestimmte Gedanken, starker Wille, Kontrolle der Angst, bestimmtes Wissen etc.) ausgeführt werden.


2. Es gibt noch zwei Erweiterungen von dem Lichtzauber „Lumos“. Finde heraus wie sie heißen und was sie bewirken! Du kannst dazu das Lexikon nutzen.

Erweiterungen zu "Lumos" sind beispielsweise "Lumos Maxima" und "Lumos Solem". Mit "Lumos Maxima wird das erzauberte Licht intensiviert, das bedeutet, dass es in einem größeren Radius leuchtet und mehr Raum erhellt. Ein erfahrenerer Zauberer benötigt die Zusatzformel "Maxima" jedoch nicht, da er den Lumos-Zauber auch durch seine eigene Konzentration in verschiedene Gradierungen und Nuancen steuern kann.
Während der Standard-"Lumos"-Zauber den Zauberstab durch magisches Licht zum Leuchten bringt, schafft "Lumos Solem" einen Einfall von Sonnenlicht. Sonnenlicht hat an sich eine mitunter durchaus magische Wirkung und wird daher zuweilen von Zauberern an bestimmten dunklen Orten dringender benötigt als das gemeine Zauberstablicht.

3. Zähle jeweils ein Beispiel auf, wo und von wem die beiden Erweiterungszauber von „Lumos“ in den Harry Potter Filmen eingesetzt wurden.

- "Lumos Maxima" wird von Harry Potter selbst gleich zu Beginn des Filmes "Der Gefangene von Askaban" verwendet. Er übt den Zauber gemäß seines "Lehrbuchs der Zaubersprüche" heimlich unter seiner Bettdecke.
- "Lumos Solem" ist der rettende Zauberspruch, den Hermine Granger anwendet, um im Film "Der Stein der Weisen" eine Teufelsschlinge unter Kontrolle zu bringen. Diese Pflanzen hassen Sonnenlicht und lassen nach der Anwendung des Zaubers von Ron Weasley ab.

4. Was bedeutet das lateinische Wort „Nox“ übersetzt?
Nox ist das lateinische Wort für Nacht und hat in dieser Form keine weitere Bedeutung. Die vorhandenen Zusätze (z. B. media nox - Mitternacht  oder prima nox - Anbruch der Nacht) finden in der Zauberkunst keine Verwendung.

 


Diese beiden Hausaufgaben wurden mit insgesamt 315 HP bewertet.

 



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